IHC Bonebreakers Regensburg e. V.

Inlinehockey Team

Um 6:45 trafen sich die Bonebreakers Regensburg am Kriegerischen Weingut, um die Reise zum Jubiläumsturnier nach Bayreuth anzutreten. Michael Krieger war erstmals in seiner Karriere der erste Spieler am Treffpunkt und obwohl er nicht ansprechbar war, wurde er seiner Vorbildfunktion damit mehr als gerecht. Zum 15. Mal fand der Lions Cup in der fränkischen Metropole statt und gerade am ersten Turniertag präsentierten sich die Regensburger von ihrer besten Seite. Zunächst einmal musste man sich mit den gut besetzten United Unicorns messen. Hier erspielten sich die Bonebreakers ein deutliches Chancenplus und gewannen die Partie am Ende verdient mit 2:1. Gegen die Trostberg Chiefs hatten die Mannen um Kapitän Stephan Gregori bei der 2:5-Niederlage zwar das Nachsehen, da die Trostberger jedoch außer Konkurrenz antraten, ließ sich das durchaus verschmerzen.

Im letzten Spiel des Tages bekamen es die Regensburger dann mit den Landshut Glücksbärchis zu tun und eine Niederlage mit zwei Toren Abstand hätte das Aus in der Vorrunde bedeutet. Gegen den Favoriten gaben sich die Bonebreakers jedoch keine Blöße und am Ende gewannen sie die Partie überraschend souverän mit 3:0. Somit schlossen die Bonebreakers den ersten Tag als Gruppensieger ab und konnten zum gemütlichen Teil übergehen. Um den Mundgeruch der mittäglichen Dönerpause aufrecht zu erhalten, legten die Bones mit Knoblauchpizza vom Italiener ihres Vertrauens nach. Die dutzendweise gekauften Mundspülungen mussten somit Schwerstarbeit verrichten. In der Shisha-Bar war im Anschluss Public Viewing angesagt, ehe Papa Rolf den Bonebreakers seine zahlreichen Töchter präsentierte. Die jungen Regensburger Akteure waren ganz angetan und machten die Nacht zum Tag. Senior Rolf wurde im Laufe des Abends allerdings immer verwirrter und schließlich ohne seine Betreuungskräfte völlig orientierungslos in der Stadt aufgegriffen und ins Hotel gebracht.

Der harte Kern traf erst um halb fünf im Hotel ein und die durchzechte Nacht sollte durchaus ihre Spuren hinterlassen. Die Bonebreakers agierten im Halbfinale gegen die Laineck Lions äußerst unkonzentriert und im Vergleich zu den Partien am Vortag fehlte den Regensburgern die letzte Kraft. Somit hatten die clever agierenden Gastgeber wenig Mühe, mit einem 3:1-Erfolg ins Finale einzuziehen. Den Bonebreakers blieb nur noch das Spiel um Platz 3.

Erneut ging es dabei gegen das Team der United Unicorns und diese erwischten einen hervorragenden Start. Die Bonebreakers konnten zunächst mit dem Tempo nicht mithalten und lediglich Regensburgs-Topstürmer Michael Stumpf sollte ein Treffer gelingen. Die Unicorns überwanden Goalie Andreas Zellner dagegen drei Mal und hätten noch mehr Treffer erzielen können, wenn der Torhüter sein Team nicht mit schier unglaublichen Saves im Spiel gehalten hätte. Der nimmermüde Julian Wiesmeth kurbelte das Angriffsspiel der Regensburger trotz des Rückstands immer wieder an und tatsächlich sollten die Bonebreakers zurück ins Spiel finden. Die erste Angriffsformation der Bonebreakers, um Stephan Gregori und Michael Pohl erzielte mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 das vielleicht wichtigste Tor des Turniers. Da gerieten der Ausgleich durch Tobias Simmel und der Siegtreffer des wiederbelebten Johannes Rickauer, 16 Sekunden vor dem Ende der Partie, fast ins Hintertreffen. So sicherten sich die Bonebreakers einen hervorragenden dritten Platz. Der Turniersieg ging indes an den SC Ergoldsbach, der damit seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte.

Edelfan Natalie Bauer war wieder einmal stolz auf ihre Mannschaft und auch in ihrer Rolle als Ärztin im Dauerstress. Am Ende bekam sie alle Regensburger wieder fit und hat ihren Vertrag längst über die kommende Spielzeit hinaus verlängert. Wir bedanken uns an dieser Stelle wie immer bei den Organisatoren des Turniers, die einen hervorragenden Job gemacht haben. Wenn der Lions Cup seine 16. Auflage erlebt, dann sind die Bonebreakers auf jeden Fall am Start.